Außergewöhnliche Bastelidee mit Kastanien für Kinder von 3–6 Jahren

Eine zauberhaft außergewöhnliche Kastanien-Bastelidee

Hallo, du Liebe! Fühl dich gedrückt und herzlich willkommen in meiner kleinen Herbstwelt. Stell dir vor: Draußen tanzen bunt verfärbte Blätter im Wind, die Luft riecht nach feuchtem Moos und wir zwei schlendern mit unseren kleinen Abenteurern durch den Park. Keine zehn Meter weit kommen wir, ohne dass ein freudiges „Schau mal, eine Kastanie!“ ertönt. Kennst du das auch? Ich muss dann immer schmunzeln – diese glänzenden, warm-braunen Kastanien haben einfach eine magische Anziehungskraft auf Kinder. Und mal ehrlich, ich finde sie ja selbst wunderschön – kleine Herbstschätze, glatt und perfekt geformt, fast wie polierte Murmeln der Natur.

Doch was tun mit Tüten voller Kastanien, die die Kids stolz nach Hause schleppen? Klar, Kastanienmännchen basteln ist ein Klassiker – schon probiert? – aber vielleicht hast du Lust auf etwas Neues, etwas außergewöhnlich Zauberhaftes dieses Jahr. 🍁 Ich habe da eine zauberhafte Idee ausgeheckt, die nicht nur super einfach und kindgerecht ist, sondern am Ende auch tatsächlich ein Spielzeug zum Spielen ergibt! Kein reines Deko-Staubfänger-Bastelwerk, sondern etwas, womit deine Mäuse herumflitzen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Klingt spannend? Dann mach es dir gemütlich, schnapp dir eine Tasse Tee und lass mich dir von unserer neuen Lieblings-Bastelidee erzählen.

Kreative Kastanien-Tierchen: Von der lustigen Raupe über den stacheligen Igel bis zur frechen Spinne – im Herbst sind der kindlichen Fantasie keine Grenzen gesetzt!

Vielleicht fragst du dich: „Was kann man denn noch aus Kastanien basteln, außer den üblichen Männchen?“ Oh, du wirst staunen! Dieses Mal basteln wir eine Kastanien-Raupe 🐛 – aber nicht irgendeine, sondern eine richtig lustige Wackelraupe zum Nachziehen und Spielen. Meine Kinder waren sofort Feuer und Flamme, und ich verspreche dir, diese süße Raupe wird auch deine Kleinen verzaubern. Sie hat große Wackelaugen, einen frechen Gesichtsausdruck und kann dank einer Schnur durch’s Wohnzimmer „krabbeln“. Und das Beste: Die Umsetzung ist so einfach, dass schon Dreijährige mithelfen können (mit etwas Hilfe von uns Großen an den kniffligen Stellen). Kein kompliziertes Hantieren, keine gefährlichen Kleinteile – nur pure, kreative Bastelfreude. 🎨✨

Bevor wir loslegen, noch ein kleiner Schwank aus meinem Mama-Alltag: Meine Kids und ich haben letztes Wochenende einen Kastaniensammel-Marathon hingelegt. Kennst du diese leuchtenden Kinderaugen, wenn sie eine Kastanie aus der stacheligen Schale pulen? Unbezahlbar, oder? Und hättest du gedacht, dass Basteln mit Kastanien nicht nur Spaß macht, sondern auch richtig gut für die Feinmotorik ist? Tatsächlich fördert das Auffädeln, Kleben und Zusammenstecken die Geschicklichkeit der kleinen Fingerchen. Win-win also: Deine Zwerge sind glücklich beschäftigt und sie trainieren ganz spielerisch ihre Motorik. (Da klopft die Pädagogin in mir begeistert Beifall! 😅)

Materialliste – das brauchst du für die Kastanien-Raupe 🐛

Keine Sorge, du musst jetzt nicht exotisches Bastelmaterial einkaufen. Alles, was wir brauchen, hast du vielleicht schon zu Hause – und wenn nicht, bekommst du es leicht und günstig. Hier eine kleine Übersicht, quasi unsere Bastel-Zutatenliste:

  • Kastanien: Klar, ohne geht’s nicht! Am besten 5–8 Stück für eine schöne Raupe (eine größere für den Kopf, ein paar kleinere für den Körper). Frisch gesammelt lassen sie sich leichter bearbeiten, weil sie noch etwas weicher sind.
  • Wackelaugen (selbstklebend*) – große Kulleraugen, damit unsere Raupe so richtig niedlich dreinschaut. Die lieben Kleinen stehen ja total auf diese wackeligen Augen, und mal ehrlich, sie machen jedes Bastelprojekt sofort lebendig.
  • Bastelkleber* – ein guter, kinderfreundlicher Kleber, der alles zusammenhält (z. B. ein lösungsmittelfreier Kinderkleber, der transparent trocknet). Wir wollen ja, dass die Raupe auch wildes Spielen unbeschadet übersteht.
  • Bunte Filzreste* – kleiner Tipp: Sammle immer deine Filzstückchen! Für dieses Projekt reichen schon Minischnipsel, um tolle Effekte zu erzielen. Filz in verschiedenen Farben (oder Bastelfilz-Platten) brauchen wir z. B. für Deko wie einen Mini-Schal, bunte Punkte auf dem Raupenrücken oder sogar ein Krönchen 🎀 (ja, unsere Raupe darf ruhig königlich aussehen, wenn sie mag).
  • Holzstäbchen (z. B. Eisstiele oder Schaschlikspieße): Wir nutzen sie hier für zwei Zwecke – zum einen als Hilfsmittel beim Basteln (etwa Schaschlikspieß zum Lochbohren) und zum anderen als Zugstab vorne an der Schnur, damit dein Kind die Raupe bequem hinter sich herziehen kann. (Im Notfall tut’s auch ein Stückchen Zweig oder ein dicker Trinkhalm – improvisieren ist erlaubt! 😊) Tipp: Bastelstäbchen* bekommst du als Set günstig online.
  • Acrylfarbe* (oder kinderfreundliche Bastelfarbe): Damit kann deine Raupe noch bunter und persönlicher werden. Wir werden ein paar Kastanien farbig bemalen – vielleicht jede in einer anderen Regenbogenfarbe? 🌈 Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Acrylfarbe haftet gut auf der glatten Kastanienoberfläche und trocknet schön kräftig. Ein Einsteiger-Set mit bunten Acrylfarben und Pinseln eignet sich perfekt. Alternativ gehen auch wasserfeste Filzstifte oder Fingerfarbe, falls du das lieber magst.

Zusätzlich schnapp dir: eine stabile Schnur oder dicken Faden (zum Auffädeln der Kastanien), eine Schere, eventuell einen Handbohrer oder spitzen Schraubenzieher zum Vorbohren und etwas Zeitungspapier als Unterlage beim Malen. Und natürlich: gute Laune und kleine Helferhände! 👐

(Kleiner Hinweis: Die mit * markierten Links führen dich zu meinen Lieblingsprodukten auf Amazon. Wenn du darüber etwas kaufst, erhalte ich eine mini-kleine Provision – für dich ändert sich am Preis natürlich nichts. So kannst du mich ein bisschen unterstützen, danke du Liebe!)

Schritt-für-Schritt: So bastelst du die Kastanien-Raupe 🐛🎨

Jetzt geht’s ans Eingemachte – äh, ans Basteln! Keine Angst, ich führe dich wie deine beste Freundin Schritt für Schritt durch. Mach dir ruhig Musik an (vielleicht „Der Herbst ist da“ summen?) und leg los:

Schritt 1: Kastanien vorbereiten: Lass zuerst dein Kind die schönsten Kastanien aussuchen – allein das macht schon einen Riesenspaß. Für den Raupenkopf wählt ihr am besten die größte Kastanie aus, die darf sich mit ihrem Glanz richtig in Szene setzen. Bevor wir Löcher bohren, hier mein Mama-Hack: Frische Kastanien sind einfacher zu durchbohren als alte, steinharte Exemplare. Falls eure Kastanien also schon etwas länger rumlagen und knochenhart sind, könnt ihr sie über Nacht in etwas Wasser legen, damit sie minimal weicher werden. Oder ihr sucht euch noch frische – Ende September/Anfang Oktober purzeln die ja massenhaft von den Bäumen. Legt die Kastanien zum Arbeiten am besten auf ein altes Küchenbrett, damit nichts wegrutscht.

Schritt 2: Löcher bohren (Erwachsenenjob 🔨) – Dieser Teil ist Elternsache, okay? Sicherheit geht vor, gerade bei unseren kleinsten Bastelmäusen (3 Jahre ist schließlich noch sehr jung, da sollen sie natürlich nicht mit dem Bohrer hantieren). Du kannst einen speziellen Kastanienbohrer* benutzen – das ist so ein kleiner Handbohrer, oft mit Halterung, damit die Kastanie fest sitzt. Sowas gibt’s günstig im Baumarkt oder online (lohnt sich wirklich, wenn ihr öfter bastelt!). Falls du keinen hast, tut’s auch ein stabiler spitzer Schraubenzieher oder ein dicker Nagel. Notfalls, wenn die Kastanie weich genug ist, kann sogar ein spitzer Bleistift helfen, ein Loch vorzustechen – das habe ich mal im Notfall probiert, ging erstaunlich gut. Wichtig: Bohre quer durch jede Kastanie ein Loch. Also von einer Seite zur anderen, sodass du danach eine Schnur durchfädeln kannst. Mach das bei allen Kastanien, die für den Körper gedacht sind. Beim Kopf-Kastanie brauchen wir das Loch nicht komplett durch – hier reicht ein einzelnes Loch hinten, wo die Schnur reinkommt (damit man vorne keine Schnur sieht). Übrigens: Frische Kastanien haben innen noch einen weichen Kern und lassen sich viel leichter anbohren. Ich fixiere sie immer mit der Hand gut und drehe langsam den Handbohrer. Die Kleinen schauen dabei fasziniert zu – und nein, langweilig finden sie das nicht, im Gegenteil, sie fiebern richtig mit („Mama, ist das Loch schon durch? Yay!“).

Schritt 3: Auffädeln – die Raupe nimmt Form an: Jetzt darf dein Kind endlich aktiv werden! Fädelt eine Schnur durch die gebohrten Löcher aller Körper-Kastanien. Wir beginnen am Schwanzende der Raupe: Mach ans Schnurende einen dicken Knoten (damit die Kastanien nicht runterpurzeln) oder binde ein kleines Stück Holz quer fest als „Stopper“. Manche nehmen auch eine Perle als Abschluss – kannst du machen, musst du aber nicht. Dann kommt Kastanie um Kastanie auf die Schnur. Das ist für die kleinen Finger eine tolle Übung – vielleicht muss Mama/Papa die Nadel einfädeln helfen, aber das Auffädeln selbst kriegt ein Vorschulkind oft schon prima hin (mit etwas Zunge-raus-vor-Konzentration 😋). Falls die Schnur immer wieder rausflutscht, hilft es, sie mit etwas Klebeband am Ende zu versteifen wie eine Schuhbandspitze. Fädelt alle Kastanien der Reihe nach auf. Die letzte vorne soll unsere Kopf-Kastanie sein. Wenn ihr dort angekommen seid, schnürt ihr die Schnur fest am Kopf fest (z. B. zweimal durchfädeln und dick verknoten innen in der Kastanie). Überschüssige Schnur abschneiden. Tadaa – schon mal Rohbau der Raupe fertig! Sie kann jetzt schon lustig schlängeln, aber sieht natürlich noch nackig aus.

Schritt 4: Wackelaugen aufkleben 👀 und Gesicht gestalten: Jetzt kommt mein liebster Teil – dem Tierchen Charakter verleihen! Nimm die große Kopf-Kastanie zur Hand. Falls sie eine helle, matte Stelle (den „Nabelfleck“) hat, ist das eine gute Stelle für’s Gesicht, weil dort der Kleber besser hält als auf der ganz glatten Schale. Tupft einen Klecks Bastelkleber auf die Rückseite der Wackelaugen und drückt sie vorne als Augen auf den Kastanienkopf. (Wenn ihr selbstklebende Wackelaugen habt, umso besser, dann können die Kids das alleine machen – Wackelaugen sind immer der Renner beim Basteln, egal was man bastelt!). Meine Kinder quietschen immer vor Vergnügen, sobald die Augen dran sind, weil die Kastanie dann „so süß und lebendig“ aussieht. 🥰 Jetzt noch einen Mund: Den könnt ihr mit einem wasserfesten Stift aufmalen (z. B. ein breites Grinsen mit schwarzem Edding) oder ihr schneidet aus rotem Filz ein kleines Mundstück aus und klebt es auf. Wir haben zum Beispiel ein Mini-Herz aus rotem Filz als Mund genommen – das sieht aus, als würde die Raupe fröhlich lächeln. (Herbstbasteln darf ruhig kitschig-süß sein, finde ich!). Zwei kleine Punkte mit weißer Acrylfarbe als „Bäckchen“ links und rechts und der Gesichtsausdruck ist perfekt. Du kannst hier mit Farbe und Stift richtig spielen: mal schläfrige Augenlider aufmalen, Sommersprossen auftupfen… lass deiner Kreativität freien Lauf, Künstler-Mama! 🎨

Optional: Wenn du magst, gib deiner Raupe noch Fühler. Dafür eignen sich kurze Stücke Pfeifenreiniger (Chenilledraht) super, die oben eingesteckt und festgeklebt werden – einfach zwei kleine Löchlein oben in den Kopf bohren und die Fühler rein. An den Enden kannst du vielleicht kleine Filzkugeln oder Perlen als Antennen-Knöpfchen ankleben. Unsere Raupe bekam zwei kringelige Fühler aus grünem Pfeifenputzer und – weil meine Tochter drauf bestand – eine winzige Krone aus goldenem Glitzer-Filz. 😂 Ja, richtig gelesen: wir haben aus einem Stück Filz und etwas Glitzerstaub eine Mini-Krone gebastelt und der Raupe schräg auf den Kopf geklebt (natürlich mit viel Bastelkleber, dass sie hält). Plötzlich war es keine normale Raupe mehr, sondern Prinzessin Raupinella. Mein Sohn fand das doof und hat seiner Raupe dafür eine Augenklappe aus schwarzem Tonpapier verpasst – schwupps, wurde daraus „Piraten-Raupi“! 😎 Du merkst schon, hier kann jede Familie ihr eigenes kleines Charaktertier erschaffen. Die Kids lieben es, ihrer Raupe eine Rolle zu geben. Ermutige sie ruhig dazu: vielleicht wird es ja auch eine Superhelden-Raupe mit Umhang oder eine bunte Regenbogen-Raupe voller Punkte.

Schritt 5: Raupenkörper verzieren: Deine Raupe könnte jetzt schon als Spielzeug durchgehen, aber ein bisschen Deko macht sie noch liebenswerter. Hier kommen unsere bunten Filzreste ins Spiel. Schneidet zusammen kleine Formen aus Filz aus – z. B. bunte Kreise, Sterne oder Herzchen – und klebt diese oben auf die Kastanien entlang des Rückens. So entsteht ein richtig farbenfrohes Muster. Wir haben z. B. aus gelbem Filz lauter Mini-Dreiecke geschnitten und entlang der Raupe geklebt, das sah aus wie lustige Zacken, fast wie ein Drachenrücken (meine Jungs fanden es mega!). Oder male mit Acrylfarbe ein paar Punkte direkt auf die Kastanien, falls dir das lieber ist – Acryl deckt schön und hält auf der glatten Oberfläche gut, vor allem wenn die Kastanien vorher sauber und trocken sind Mein Tipp: Konfetti. Ja, Konfetti! Wir hatten noch Reste von einem Locher (diese kleinen runden Papierpunkten) – die haben die Kinder einfach als Punkte auf den Raupenkörper geklebt. Ging fix und sieht superkunterbunt aus. Du kannst auch mit Glitzerkleber Spiralen aufmalen oder die Raupe mit etwas passendem Herbst-Naturmaterial kombinieren (z. B. ein Eichenhut als Hütchen auf dem Kopf festkleben). Erlaubt ist, was gefällt und sicher hält.

Schritt 6: Die Raupe mobil machen 🚗✨: Jetzt kommt der Clou, damit unser Tierchen zum beweglichen Spielzeug wird. Nimm ein etwa 30–40 cm langes Stück Schnur. Befestige ein Ende der Schnur vorne an der Raupe, am Kopf. Dazu kannst du einfach die Schnur durch das vordere Loch am Kopf ziehen (das, in das du beim Auffädeln den Knoten gemacht hast) und dort gut festknoten. Falls kein Loch mehr frei ist, kleb die Schnur mit Heißkleber vorsichtig an der Unterseite des Kopfes fest – aber pass auf, Heißkleber nur ohne Kinderhände, versteht sich. Am anderen Ende der Schnur befestigen wir unser Holzstäbchen als Griff. Hierfür eignet sich ein Eisstiel oder ein kurzes Stückchen dünner Rundstab. Binde die Schnur fest in der Mitte des Stäbchens an (ruhig mehrfach drumwickeln und verknoten). Zur Sicherheit kann man den Knoten noch mit etwas Bastelkleber versiegeln. So, nun hat dein Kind einen kleinen „Lenkstab“, mit dem es die Raupe spazieren führen kann. 🎉

Und tatsächlich – wenn man jetzt losläuft und das Stöckchen hält, wackelt und zuckelt die Kastanien-Raupe hinterher, als würde sie lebendig durch die Gegend kriechen. Meine Kids haben sich kaum eingekriegt vor Lachen, als ihre Raupen das erste Mal „Gassi gegangen“ sind durchs Wohnzimmer! 😂 Du kannst die Raupe auch an der Schnur sanft über den Boden führen und sie kringelt sich schlängelnd – probiert es aus, das Ding bewegt sich richtig witzig.

(Sicherheitshinweis, du Liebe: Bitte lass Kleinkinder mit der Schnur nicht unbeaufsichtigt spielen, wegen Strangulationsgefahr. Am besten die Schnur eher kürzer halten und immer mal ein Auge drauf haben. Und achte darauf, dass alle Kleinteile gut festgeklebt sind, gerade die Wackelaugen – nicht dass doch mal etwas in den Mund wandert. Sicher ist sicher!*)

Praktische Mama-Tipps 💡

Bevor ich dir noch erzähle, wie wir mit der Raupe gespielt haben, hier ein paar Basteltipps aus Erfahrung:

  • Kastanien sammeln: Die Saison startet meist Ende September, geht bis Novemberhallo-eltern.de. Frisch gefallene Rosskastanien sind schön weich innen und ideal zum Basteln. Sobald sie länger liegen, härten sie aus. Also lieber früh sammeln. Kleine Macken auf der Schale sind nicht schlimm – die kann man zur Not auf die Unterseite drehen oder mit Deko kaschieren.
  • Haltbarkeit: Wusstest du, dass Kastanien schrumpfen, wenn sie trocknen? Die glänzenden Früchte verlieren mit der Zeit Feuchtigkeit, werden etwas kleiner und runzlig. Daher können die Steck-Verbindungen (wenn man z. B. Zahnstocher verwendet) nach ein paar Tagen locker werden. Bei unserer Raupe auf Schnur ist das weniger ein Problem – die Schnur gibt ja Flexibilität – aber falls du mit Stöckchen gearbeitet hast (z. B. Beine oder Fühler), kontrollier ruhig nach ein paar Tagen, ob sie noch fest sitzen. Ansonsten einfach mit einem Tropfen Kleber sichern.
  • Variationen: Du kannst statt einer Raupe auch eine Kastanien-Schlange machen – im Prinzip das Gleiche, nur noch länger 😁. Oder wie wäre es mit einem Kastanien-Zug? Fädelt mehrere Stränge Kastanien und verbindet sie mit kurzen Schnüren als „Waggons“. Oben drauf vielleicht ein kleiner Kastanien-Passagier mit Wackelaugen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Meine Jungs wollten als nächstes eine Kastanien-Eisenbahn basteln… mal sehen, ob wir das hinkriegen!
  • Aufräum-Trick: Falls deine Lieben seeehr viele Kastanien gesammelt haben (wir kennen das alle – „Mama, wir können doch nicht die schönen Kastanien liegen lassen!“), dann bastelt ruhig mehrere Raupen und verschenkt welche an Oma, Opa, Nachbarskinder. Oder nutzt die restlichen Kastanien für andere Basteleien: Ein Kastanien-Mobile, Kastanien-Stempel zum Malen oder einfach als Deko in einer Schale. (Nebenbei: So eine Schale voller Kastanien sieht nicht nur hübsch aus, es soll sogar Spinnen fernhalten, sagt man! Dazu gleich mehr…) 😉

Und jetzt viel Spaß beim Basteln! Wenn du magst, leg schon mal Zeitung aus und einen Malkittel bereit, falls gemalt wird. Vielleicht freut sich auch eine Freundin mit Kind, wenn du sie zum Basteln einlädst – zusammen macht’s noch mehr Freude.

🤯 Kurioser Kastanien-Fakt am Rande:

Du weißt ja, ich liebe es, zwischendurch mit nutzlosem (aber beeindruckendem) Wissen anzugeben. Also halt dich fest, hier kommt ein WTF-Fakt für deine nächste Mütterrunde: Wusstest du, dass man mit Kastanien Wäsche waschen kann?! 😮 Kein Scherz! Die gemeine Rosskastanie enthält Saponine – das sind natürliche Seifenstoffe. Wenn du ein paar Kastanien zerkleinerst und in Wasser einweichst, entsteht tatsächlich eine seifige Lauge, mit der man (umweltfreundlich!) Kleidung reinigen kann. Verrückt, oder? Ich mein, ich bleibe zwar trotzdem beim normalen Waschmittel (mir fehlt echt die Zeit, Kastanien zu schnippeln und einzulegen), aber ich fand den Fakt absolut zauberhaft und musste ihn mit dir teilen. So kannst du beim nächsten Spaziergang den Kids erzählen: „Schaut mal, die Kastanien könnten sogar unsere schmutzigen Socken waschen!“ – Die Gesichter will ich sehen! 😁

Und noch so ein Ding, passend zur Herbstzeit: Kastanien gegen Spinnen. Ja, du hast richtig gelesen! Angeblich helfen Kastanien dabei, Hausspinnen fernzuhalten. Laut einer Oxford-Studie mögen bestimmte Spinnenarten den Geruch von Kastanien überhaupt nicht. Viele legen daher im Herbst Kastanien ans Fenster oder in Zimmerecken, um die Achtbeiner abzuschrecken. Ob’s wirklich wirkt? Die Wissenschaft sagt: bei Esskastanien ja, bei Rosskastanien ist es zumindest ein weit verbreitetes Hausmittel. Schaden tut’s nicht – und sieht nebenbei hübsch aus. Für mich klingt das nach einem wunderbaren Doppelnutzen unseres Bastelmaterials! Also, falls du (oder die Kids) Arachnophobie habt, verteile doch ein paar von den übrigen Kastanien dekorativ im Haus. Vielleicht bleibt euch der ein oder andere ungebetene Krabbelgast erspart. 😉

Übrigens: Bitte nicht naschen! Auch wenn Kastanien so appetitlich glänzen – die Rosskastanien, die wir zum Basteln verwenden, sind für uns Menschen nicht essbar, ja sogar leicht giftig. (Kein Grund zur Panik, zwei geschluckte Kastanien würden wohl kaum große Probleme machen, aber Bauchweh können sie schon verursachen.) Also immer schön den Kids erklären: Diese Kastanien sind nur zum Basteln und Spielen, nicht zum Probieren. Essbare Kastanien, die sogenannten Maronen, erkennst du an der sehr stachligen Hülle und der flachen Seite – die gibt’s übrigens im Herbst auf Märkten oder zum Rösten überm Feuer. Die schmecken dann lecker. Aber unsere Park-Kastanien bleiben lieber Spielzeug – was den Vorteil hat, dass die Kinder sie nicht aufessen bevor wir basteln können 😜.

Zeit zum Spielen – so nutzen deine Kids die Kastanien-Raupe 🐛💕

Bastelstunde erfolgreich? Juchhu! Dann herzlichen Glückwunsch zu eurer neuen Mitbewohnerin, der Kastanien-Raupe! Gib deiner Raupe (oder deinem Raupen-Mädchen – unsere haben alle sofort Namen bekommen) ruhig einen tollen Namen zusammen mit den Kids. Bei uns heißen zwei Exemplare stolz „Rudi Raupe“ und „Rosalie Ringelraupe“. Sobald der Kleber getrocknet ist und alle Farbkleckse da sind, wo sie hingehören (und nicht mehr auf den Händen der kleinen Künstler 😅), dürft ihr endlich spielen.

Und oh, was für ein Spielspaß das ist! Meine Kinder haben stundenlang Wettläufe mit ihren Raupen veranstaltet: Jeder nimmt seinen Raupen-Griffstab in die Hand – und los geht’s! Natürlich kriechen die Raupen nicht schnurgerade; sie schlingern nach links und rechts, bleiben mal an einem Teppichfransen hängen oder überschlagen sich vor Eifer. Das sorgte für schallendes Gelächter in unserem Wohnzimmer. 🙈 Wir haben dazu sogar ein Wettrennen-Spiel erfunden: Mit Kreide (oder Malerkrepp) zwei Bahnen auf dem Boden markieren und dann: „Auf die Plätze, fertig, los!“ – wer zieht seine Kastanien-Raupe als Erste über die Ziellinie? Zugegeben, es ist teils mehr Glück als Können, aber die Kids waren mit Feuereifer dabei.

Auch Rollenspiele sind möglich: Unsere Raupen mussten natürlich gefüttert werden („Die hat bestimmt Hunger nach der ganzen Krabbelei!“). Also wurden imaginäre Salatblätter gereicht, und meine Tochter baute aus Duplo-Steinen sogar ein Raupenhaus. 🏠💚 Ich stand gerührt daneben – aus ein paar Kastanien, etwas Schnur und viel Fantasie war plötzlich ein richtiges kleines Wesen geworden, um das sich die Kinder liebevoll kümmern. Hach, mein Mutterherz ging auf!

Noch eine süße Idee: Bindet zwei Raupen mit einer kurzen Schnur aneinander – schon habt ihr Raupen-Babies an Mamas Raupe (sozusagen einen kleinen Raupen-Zug). Meine Jungs haben das prompt gemacht und behauptet, ihre Raupe sei jetzt ein Papa mit zwei Babys im Schlepptau. 😂 Es endete darin, dass wir eine ganze Raupenfamilie gebastelt haben – Mama, Papa, Kinder – jeder mit andersfarbigen Punkten zur Unterscheidung. So viel zum Thema, wir basteln „nur schnell eine Raupe“. Es eskalierte kreativ ein bisschen – aber ich liebe es!

Schon probiert? 😉

Falls du jetzt auch voller Bastellust steckst und es kaum erwarten kannst, loszulegen, sage ich: Nur zu! Vertrau mir, es ist wirklich ganz unkompliziert und macht einen Heidenspaß – du brauchst kein Bastelprofi zu sein. Und deine Kiddos werden so stolz auf ihr selbstgemachtes Spielzeug sein! Ich sehe es bei meinen: Sie zeigen jedem (von der Oma bis zur Nachbarin) ihre Kastanien-Raupe und erklären haargenau, wie sie die Augen aufgeklebt und den Mund gemalt haben. Dieses Strahlen in ihren Gesichtern – das ist doch genau das, warum wir solche Aktionen machen, oder? 🥰

Teile gerne deine Erfahrungen: Hast du es ausprobiert? Wie heißt eure Raupe und welche Abenteuer erlebt sie? Ich bin sooo neugierig, was ihr aus dieser Idee macht! Vielleicht hat eure Raupe ja Flügel bekommen und ist ein Schmetterling? Oder ihr habt ganz was Anderes aus Kastanien gebaut? Erzähl’s mir unbedingt in den Kommentaren oder schick mir ein Foto. Nichts macht mich glücklicher, als eure zauberhaften Bastelergebnisse zu sehen und zu wissen, dass ich dich inspirieren konnte. 💌

Ein motivierendes Fazit für dich, du Liebe ❤️

Zum Schluss möchte ich dich – als deine virtuelle beste Freundin – noch kurz drücken und dir sagen: Du machst das toll! Ja, genau du. Indem du dir Zeit nimmst, mit deinen Kindern zu basteln, schenkst du ihnen so viel mehr als nur ein selbstgemachtes Spielzeug. Du schenkst ihnen Aufmerksamkeit, Kreativität, gemeinsames Lachen und unvergessliche Kindheitsmomente. Gerade im hektischen Alltag (ich weiß selbst, wie verrückt es manchmal zugeht zwischen Job, Haushalt und Familienleben) sind solche Bastelstunden kleine Oasen der Entschleunigung. Eine Gelegenheit, zusammen am Küchentisch zu sitzen, Kleber an den Fingern und Farbe auf der Nase zu haben und einfach im Moment zu sein. Diese gemeinsamen Erlebnisse sind zauberhaft und stärken eure Bindung enorm – das kann kein gekauftes Spielzeug der Welt aufwiegen.

Also gönn euch diese Auszeit. Du musst kein Perfektionist sein. Es muss nicht aussehen wie im Hochglanz-Pinterest-Pin. Wichtig ist, dass ihr zusammen Spaß habt. Wenn am Ende die Raupe nur drei Kastanien lang ist, schief grinst oder ein Auge auf halb acht klebt – was soll’s! Dann ist es eure einzigartige Raupe mit Charakter. Deine Kinder werden sie lieben, genau so, wie sie ist. Und du wirst es lieben, ihnen zuzuschauen, wie sie stolz mit ihrem eigenen kleinen Kunstwerk spielen.

Ich hoffe, ich konnte dich mit meiner Begeisterung ein bisschen anstecken und motivieren, es einfach auszuprobieren. Kastanien gibt’s jetzt im Herbst ja genug – schnapp dir ein paar, schnapp dir dein Kind und legt los. 🎉 Wenn es draußen regnet und stürmt, macht ihr es euch drinnen gemütlich und bastelt euch euren Sonnenschein. Und wer weiß, vielleicht wird diese Kastanien-Raupe ja der Start einer neuen Familien-Tradition: Jedes Jahr im Herbst eine Bastelaktion mit Naturmaterialien. Klingt doch wunderschön, oder? 🍂✨

Hab ganz viel Freude dabei, du liebe kreative Seele. Und vergiss nicht: Du bist eine fantastische Mama, die mit Liebe und Humor ihren Kindern die Welt zeigt – alleine das ist schon zauberhaft genug. Alles, was du tust, machst du mit Herz, und genau das spüren deine Kinder.

In diesem Sinne: Hab einen wundervollen Herbst voller Bastelspaß und leuchtender Kinderaugen! 🌟 Lass die Kastanien-Raupe bei euch einziehen und euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sooft ihr sie hinter euch herzieht. Genießt diese kostbaren Momente.

P.S.: Kleiner Tipp zum Abschluss: Immer ein, zwei Kastanien in der Jackentasche behalten! Warum? Meine Oma sagte immer, eine Kastanie in der Tasche hält Rheuma fern. Ob’s stimmt? Wer weiß. Aber als Handschmeichler im Mantel fühlt so eine Kastanie sich toll an und erinnert mich jedes Mal daran, wie zauberhaft der Herbst mit Kindern ist. 🍂💕 Also, probier’s aus – schaden kann’s nicht, und vielleicht denkst du dabei ein bisschen an mich und diesen Blogbeitrag. 😇 Viel Liebe für dich, du Wunderbare!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert