Laternen Basteln mit Tiermotiven für Kindergartenkinder – mit Materialien aus dem Haushalt
Kennst du das, du Liebe, wenn im Herbst die Welt früh dunkel wird und plötzlich all die kleinen Laternenlichter durch die Straßen tanzen? Ich erinnere mich noch so gut an meine eigene Kindheit: An die Abende mit klammen Fingern, roter Nase und leuchtenden Kinderaugen, wenn wir singend mit unseren Laternen durch die Nachbarschaft gezogen sind. Meine Mama hatte immer die geduldigste Art, mit mir zu basteln – auch wenn meine Laterne am Ende eher kreativ schief aussah. Einmal habe ich mit Papa zusammen eine Igel-Laterne gebastelt, die aussah, als hätte der Igel in einen Farbtopf gepustet. Wir haben so gelacht! Und weißt du was? Genau diese schiefen, einzigartigen Laternen wurden am Martinstag stolz wie ein Schatz vorgezeigt. 🎨✨
Jetzt, wo ich selbst Mama bin, möchte ich diese zauberhaften Momente an meine Kinder weitergeben. Laternen basteln gehört für uns zu den schönsten Herbsttraditionen. Es ist nicht nur eine Vorbereitung auf den Laternenumzug, sondern ein liebevolles Ritual: Gemeinsam am Küchentisch sitzen, basteln, kichern und dabei etwas Wunderschönes erschaffen, das wir später im Dunkeln zum Leuchten bringen. Oft braucht es dafür gar nicht viel – die meisten Materialien haben wir schon zu Hause. In diesem Beitrag habe ich dir ein paar meiner liebsten Tierlaternen-Ideen zusammengestellt, alle simpel nachzubasteln und absolut kindergarten-tauglich. Mach dir am besten eine Tasse Tee, leg eure Bastelschürzen bereit und lass uns loslegen – die nächste Lichterzeit kommt bestimmt! 😍
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Tierlaternen basteln: 5 einfache Ideen mit Alltagsmaterialien
Herbstzeit ist Bastelzeit! Hier stelle ich dir fünf einfache Tier-Laternen vor – vom schlauen Fuchs bis zur süßen Katze. Jede Laterne lässt sich mit Materialien basteln, die du vermutlich schon im Haushalt hast: Pappteller, Klopapierrollen, leere Kartons und Co. Los geht’s mit unseren tierischen Laternenideen:
1. Fuchs-Laterne aus Papptellern
Ein Fuchs darf in unserer Tierlaternen-Sammlung nicht fehlen! 🦊 Diese Fuchs-Laterne sieht schlau und knuffig zugleich aus – und das Beste: Du brauchst nur ein paar Pappteller und etwas Farbe. Perfekt, um kleine Fuchsfans glücklich zu machen.
Material (aus dem Haushalt):
- 2 Pappteller (weiß oder vom letzten Kindergeburtstag übrig)
- Orangene (oder rote) Acrylfarbe* heimatdinge.de und Pinsel
- Ein Stück Transparentpapier* (weiß oder orange) – zur Not tut’s auch Backpapier minidiyers.de
- Schere und etwas Klebefilm oder Bastelkleber*
- Reste von schwarzem/weißem Papier für Augen, Nase, Ohren (oder Filzstift)
- Optional: Pfeifenreiniger oder Schnur als Aufhängung, LED-Laternenstab* zur Beleuchtung
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Pappteller bemalen: Lass dein Kind die Außenseiten der beiden Pappteller großzügig mit oranger Acrylfarbe* anmalen (Kinder lieben das Klecksen!). Während die Farbe trocknet, könnt ihr schon die Fuchsohren vorbereiten.
- Fuchsohren und Gesicht: Schneidet aus Papier zwei spitze Ohren aus (orange oder aus bemaltem Papptellerrand). Für das Innere der Ohren könnt ihr weißes Papier nehmen. Schneidet außerdem einen kleinen Kreis oder ein Oval für die Fuchsschnauze und zwei runde Augen aus schwarzem Papier aus. (Kein buntes Papier zur Hand? Dann malt die Details einfach mit Filzstift auf!)
- Fenster ausschneiden: In einen Pappteller schneidet ihr mittig einen runden „Bauch“ oder ein großes Maul – hier wird später unser Laternenlicht durchscheinen. Achtung: Erwachsene übernehmen besser das Schneiden, besonders wenn der Pappteller stabil ist. Alternativ könnt ihr mehrere kleine Formen (z.B. Punkte für Sommersprossen am Fuchsgesicht) ausschneiden.
- Transparentpapier anbringen: Schneidet vom Transparentpapier ein Stück ab, das etwas größer ist als das ausgeschnittene Loch, und klebt es von innen an den Pappteller, um das „Fenster“ zu füllen. So leuchtet die Laterne später schön fuchs-orange.
- Dekorieren: Klebt nun die Ohren oben an einen der Teller. Malt (oder klebt) dem Fuchs seine Augen, die schwarze Nase auf der Schnauze und ggf. ein schelmisches Grinsen. Hier darf dein Kind mitentscheiden – vielleicht bekommt euer Fuchs ja auch lustige Wackelaugen aufgeklebt?
- Zusammenkleben: Lege beide Pappteller so aufeinander, dass die bemalten Seiten außen sind. Klebt die Ränder (am besten nur den Rand!) ringsum zusammen. Oben lasst ihr eine kleine Stelle offen – dort kommt später die Aufhängung bzw. das Licht rein. Denke daran, nicht die Mitte der Teller zusammenzukleben, damit im Inneren Platz für das Licht bleibt (ein häufiger Mama-Fehler, der mir tatsächlich passiert ist 😅).
- Aufhängung befestigen: Stecht oben (an der klebefreien Stelle) mit einer spitzen Schere je ein kleines Loch in beide Pappteller und zieht einen Pfeifenreiniger oder eine Schnur durch, um daraus einen Bügel zu formen. Alternativ könnt ihr auch einen fertigen Laternenbügel verwenden. Jetzt fehlt nur noch das Licht: entweder ein kleines LED-Teelicht oder – noch einfacher – ein LED-Laternenstab*, den ihr am Bügel einhakt. Fertig ist eure fabelhafte Fuchs-Laterne!
Tipp: Lasst euer Kind so viel wie möglich selbst machen. Schon Zweijährige können prima Pappteller anmalen (auch wenn es eher Klecks-Kunst wird). Beim Ausschneiden und Heißkleben hilfst du natürlich. Dein Kind kann dafür die Augen aufkleben oder den Fuchs mit Aufklebern verzieren. So wird die Laterne zum gemeinsamen Werk!
2. Igel-Laterne mit Pappteller-Stacheln
Der Igel ist ein richtiger Herbstliebling. 🦔 Für unsere Igel-Laterne nutzen wir wieder Pappteller – und zaubern damit die stachelige Kugelform eines Igels. Das Tolle: Diese Laterne eignet sich hervorragend, um Kindergartenkinder aktiv mitmachen zu lassen, denn es darf gemalt, geschnitten und geklebt werden.
Material:
- 2 Pappteller (diesmal bemalen wir sie braun oder beige)
- Braune Fingerfarbe oder Bastelfarbe (zur Not geht auch Kakaopulver mit Wasser angerührt für eine Matsch-Aktion 😉)
- 1–2 Blatt braunes Transparentpapier* (alternativ Butterbrotpapier bemalt)
- Ein Stück Pappe (z.B. ein altes Versandkarton-Stück oder von der Müsli-Packung) für Igelgesicht und Pfoten
- Schere, Kleber* und Bleistift
- Schwarzer Filzstift für Gesichtdetails
- Lochstanzer oder spitze Schere für die Aufhängung
- Laternenstab/Tragebügel und LED-Licht*
Anleitung:
- Pappteller vorbereiten: Schneidet zunächst (gemeinsam mit dem Kind) bei beiden Papptellern die flache Mitte heraus, sodass nur der Pappteller-Rand stehen bleibt. Das sind später die zwei „Hälften“ der Laterne. Jetzt darf dein Kind die Außenseiten dieser Pappteller-Ringe mit brauner Fingerfarbe anmalen. Kleckern erlaubt! Während die Farbe trocknet, klebt ihr schon mal das Transparentpapier auf: Schneidet zwei Kreise aus dem braunen Transparentpapier, etwas größer als die ausgeschnittenen Öffnungen, und klebt sie innen auf die Teller, damit der Igelbauch nachher leuchtetpro-kita.compro-kita.com. Überstehenden Rand könnt ihr einfach abschneiden.
- Gesicht und Füße basteln: Zeichne auf der Pappe mit Bleistift ein Igelgesicht – etwa halb so groß wie ein Pappteller. Male gleich eine spitze Schnauze mit drauf. Schneidet das Gesicht aus (bei dickem Karton hilft Mama/Papa). Aus dem gleichen Karton schneidet ihr noch zwei kleine Rechtecke (ca. 3 cm x 1 cm) für die Igelpfoten und rundet die Ecken leicht abpro-kita.com. Die Pfoten müssen nicht perfekt aussehen – Hauptsache, der Igel hat kleine Füßchen. Dein Kind kann sie vielleicht selbst ausschneiden, wenn du die Umrisse vormalst.
- Stacheln zaubern: Jetzt kommt der spaßige Teil: Aus den übrigen Pappteller-Mittelstücken oder weiterer Pappe schneidet ihr viele kleine Dreiecke, ca. 1 cm groß. Das müssen keine Kunstwerke sein – diese Dreiecke stellen später die Stacheln darpro-kita.com. Ältere Kindergartenkinder können hier eifrig schnippeln und ein ganzes Häufchen Stacheln produzieren. Alternativ könnt ihr auch echte getrocknete Blätter sammeln und kleine Stücke davon aufkleben, um einen Natur-Igel zu machen (dann leuchtet es nur dezenter durch die Blätter).
- Igel zusammensetzen: Klebt ein Ende der beiden Pappteller-Ringe zusammen, sodass es wie zwei Hälften einer Muschel aussieht – lasst aber die Oberseite noch offen, damit wir das Licht einsetzen können. An die Vorderseite (eine der schmalen Seiten) klebt ihr nun das Igelgesicht, an die Unterkante kommen die zwei Pfötchenpro-kita.com. Jetzt habt ihr schon einen erkennbaren Igelkörper.
- Stacheln ankleben: Auf die Rückseite und die Seiten klebt dein Kind nun begeistert die vorbereiteten kleinen Dreieck-Stacheln. Mit Kleister oder Bastelkleber geht das recht einfach: Einfach wild drauflos kleben, bis euer Igel richtig schön stachelig aussiehtpro-kita.com. Die Stacheln dürfen ruhig abstehen – je unordentlicher, desto besser der Wuschellook!
- Aufhängung & Licht: Stanzt oder bohrt oben zwei gegenüberliegende Löcher in die Pappteller-Ränder. Befestigt dort euren Drahtbügel oder eine Schnur als Tragegriff. Zum Schluss setzen Mama oder Papa ein LED-Teelicht hinein oder hängen einen LED-Laternenstab ein – und schon erstrahlt eure Igel-Laterne im warmen Licht.
Kinder miteinbeziehen: Dies ist die Laterne, bei der kleine Kinder richtig mit anpacken können! Dein Kind kann: Pappteller anmalen (Fingerfarbe – herrlich!), Transparentpapier ankleben, Stacheln ausschneiden (mit etwas Hilfe) und vor allem gaaaanz viele Stacheln aufkleben. Ja, es wird klebrig – aber die strahlenden Augen deines Kindes beim Anblick des fertigen Igels sind jede Kleckerei wert. 🥰
3. Eulen-Laterne aus Milchkarton
Weiter geht’s mit einer Eulen-Laterne, denn was wäre ein Laternenumzug ohne die weise Eule? 🦉 Diese Bastelidee zeigt, wie du aus einem leeren Milchkarton (Tetrapack) im Handumdrehen eine Eule zauberst. Upcycling vom Feinsten – und super robust für kleine Kinderhände.
Material:
- 1 leerer Milchkarton (oder Saftkarton), sauber ausgewaschen
- Braune oder graue Acrylfarbe* (für den Eulenkörper)
- Buntes Transparentpapier (z.B. gelb für Eulenaugen, weiß für Bauch)
- Schere oder Cutter (für Erwachsene)
- Schwarzer Marker oder Papierreste für Augen und Federdetails
- Bastelkleber/Heißkleber*
- Lochwerkzeug (Nagel, Schere) für Aufhängung
- Laternenstab* mit LED oder LED-Teelicht*
Anleitung:
- Grundieren: Zuerst wird der Milchkarton zum Eulenkörper umfunktioniert. Schneide den oberen Teil des Kartons komplett ab, sodass du eine offene Box hast (höhe nach Wunsch, ca. 15 cm). Male den Karton außen mit Acrylfarbe* komplett an – braun, grau oder vielleicht sogar lila, je nachdem was für eine Fantasie-Eule es werden sollminidiyers.de. Dein Kind kann hier munter mit dem Pinsel drübergehen. Danach alles gut trocknen lassen.
- Fenster ausschneiden: Jetzt braucht unsere Laterne Fenster, damit das Licht schön rausstrahlen kann. Schneide mit einem Cutter (oder einer spitzen Schere) vorsichtig zwei große runde Öffnungen auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Kartons – das werden die Eulenaugen! ✂️ (Achtung, Erwachsene übernehmen diesen Schritt bitte alleine.) Außerdem kannst du vorne unter den Augen eine ovale Öffnung als „Bauch“ ausschneiden, der später leuchtet.
- Eulengesicht gestalten: Aus gelbem Transparentpapier schneidet ihr zwei Quadrate, die etwas größer sind als die runden Augenlöcher. Klebt sie von innen gegen die Öffnungen – so leuchten die Augen später geheimnisvoll gelb. Für den Bauch klebt ihr weißes Transparentpapier von innen gegen die ovale Öffnung. Außen klebt oder malt ihr nun zwei große runde Pupillen auf die gelben Flächen, damit die Eule richtige Augen bekommt (z.B. mit schwarzem Papier oder Marker). Schneidet aus einem Stück Karton ein kleines gelbes oder oranges Dreieck und klebt es mittig unter die Augen als Schnabel an. Schon schaut euch eine freundliche Eule an!
- Flügel und Ohren: Schneidet aus dem Rest des Milchkartons (oder aus Pappe) zwei flügelartige Halbkreise aus und bemalt sie in der gleichen Farbe wie den Körper. Diese klebt ihr links und rechts an die Seiten der Eule, leicht abstehend, damit es aussieht, als würde sie ihre Flügel ausbreiten. Für die Federohren oben schneidet ihr aus Karton zwei kleine spitze Dreiecke, bemalt sie und klebt sie oben an zwei gegenüberliegende Ecken des Kartonrandes – Eulen haben ja diese süßen „Ohren“ (eigentlich Federbüschel). Alternativ kann man auch zwei echte Federn hineinstecken, falls ihr welche im Fundus habt.
- Aufhängung & Licht: Bohre zwei kleine Löcher gegenüberliegend nahe des oberen Randes in den Karton und ziehe eine Schnur oder Draht als Bügel durch. Nun noch das Licht einsetzen: Ein LED-Teelicht kann einfach hineingestellt werden. Wenn du einen elektrischen Laternenstab* nutzt, lass ihn von oben in die Öffnung, ggf. mit dem Haken an der Schnur befestigen. Fertig ist eure Eule, bereit durch die Nacht zu gleiten!
Extra-Tipp: Diese Laterne ist durch den Karton sehr stabil – ideal, wenn jüngere Geschwister mal etwas grobmotorisch zupacken. 🌟 Und: Lass dein Kind ruhig frei dekorieren – vielleicht bekommt eure Eule lustige Wackelaugen oder ein paar Glitzersteine auf die Flügel. Je persönlicher, desto besser!
4. Marienkäfer-Laterne aus einer Brottüte
Für alle kleinen Krabbelkäfer-Fans ist die Marienkäfer-Laterne ein Hit. 🐞 Und die ist so einfach, dass man sie sogar last minute basteln kann! Alles, was du brauchst, ist eine einfache Butterbrotpapiertüte (Brottüte) – daraus wird im Nu ein leuchtender Glückskäfer.
Material:
- 1 Butterbrottüte (weiße Papiertüte)
- Rotes Transparentpapier* oder rote Wasserfarbe/Fingerfarbe
- Schwarzes Tonpapier oder schwarzer Marker
- Bleistift, Schere, Klebestift
- Zwei Wackelaugen (optional, sonst malt ihr die Augen)
- Kleines Stück Pfeifenreiniger oder Papierstreifen für Fühler
- LED-Teelicht* oder Laternenstab*
Bastelanleitung:
- Tüte vorbereiten: Falls die Brottüte weiß ist, wollt ihr sie vielleicht rot haben – schließlich ist ein Marienkäfer rot mit schwarzen Punkten. Am besten reißt oder schneidet ihr rotes Transparentpapier in Stücken und klebt diese von außen rundum auf die Tüte, bis sie schön rot bedeckt ist. (Das gibt einen schönen ungleichmäßigen Leuchteffekt.) Alternativ kann dein Kind die Tüte auch komplett rot anmalen – achte nur darauf, verdünnte Wasserfarbe zu nehmen, damit das Papier nicht zu steif wird und noch Licht durchscheint. Lass die bemalte Tüte gut trocknen, falls ihr malt.
- Punkte kleben: Aus schwarzem Tonpapier (oder dem, was da ist – z.B. aus einer alten Zeitschrift eine schwarze Seite) schneidet ihr mehrere Kreise für die Punkte aus. Die Größe darf variieren – ein paar größere, ein paar kleinere Tupfen. Das Ausschneiden können Kindergartenkinder mit etwas Hilfe gut meistern (Kreise vorzeichnen hilft). Diese schwarzen Punkte werden dann mit Klebestift ringsum auf die nun rote Tüte geklebt. Jetzt erkennt man schon den Marienkäfer-Look!
- Gesicht gestalten: An der Vorderseite der Tüte malst oder klebst du ein Gesicht. Zwei große Wackelaugen oder gemalte Augen bringen den Käfer zum Lächeln. Schneidet aus schwarzem Papier ein halbkreisförmiges Käfergesicht und klebt es oben an den Tütenrand als „Kopf“. Darauf kommen die Augen. Für einen niedlichen Effekt könnt ihr aus einem kurzen Stück schwarzen Pfeifenreiniger zwei Fühler basteln: oben am Kopf zwei kleine Löcher rein, Pfeifenreiniger von innen durchstecken, sodass zwei Antennen herausgucken. (Kein Pfeifenreiniger? Zwei schmale Papierstreifen an der Oberkante angeklebt, leicht nach außen gebogen, tun es auch.) Noch ein freundlicher Mund mit Filzstift – hallo, kleiner Käfer!
- Licht einsetzen: Da die Tüte oben offen bleibt, ist es supereasy: Stellt ein batteriebetriebenes LED-Teelicht hinein. Oder nutzt einen Laternenstab, indem ihr die Tüte oben locht und am Haken des Stabs einhängt. Weil eine Papiertüten-Laterne sehr leicht ist, macht ein Laternenstab mit Haken hier besonders Sinn, damit sie im Wind nicht davonflattert. Schon ist der Marienkäfer flugbereit!
Safety-Tipp: Eine Brottüten-Laterne bitte nie mit echter Kerze betreiben – Brandgefahr! Aber mit LED-Lichtern leuchtet sie wunderschön und absolut sicher.
Das lieben Kinder: Diese Laterne geht wirklich fix und eignet sich toll, wenn dein Kind nicht so viel Geduld hat. Punkte ausschneiden und aufkleben macht Spaß und geht schnell. Du wirst sehen, wie stolz dein Schatz sein wird, wenn der selbst beklebte Marienkäfer nach wenigen Minuten basteln schon leuchtet!
5. Katzen-Laterne aus der Plastikflasche
Miauuu! 🐱 Zum Abschluss noch eine Katzen-Laterne, die garantiert alle kleinen (und großen) Katzenliebhaber begeistert. Hier zeigen wir der Wegwerf-Plastikflasche, dass noch Leben in ihr steckt – wir verwandeln sie in eine leuchtende Katze. Upcycling ahoi!
Material:
- 1 leere Plastikflasche (z.B. 1,5-Liter-Wasserflasche)
- Schere oder Cutter (für Erwachsene)
- Schwarzes Papier (oder weißes Papier + schwarze Farbe) für Außenhülle
- Transparentpapier in Gelb oder Grün (für Katzenaugen)
- Rest weißes Papier für Augenreflex und Schnauze
- Schwarzer Marker und/oder schwarzer Pfeifenreiniger für Schnurrhaare und Schweif
- Klebeband, Bastelkleber*
- Schnur/Draht für Aufhängung
- LED-Licht (Teelicht oder Laternenstab)*
Anleitung:
- Flasche zuschneiden: Schneide die Plastikflasche in der gewünschten Laternen-Höhe zu. Am besten oben den Flaschenhals abschneiden und unten den Boden dranlassen. Wir nutzen also den zylinderförmigen Mittelteil als Laternenkörper. (Achtung, scharfe Schnittkanten – eventuell mit etwas Klebeband abkleben, damit niemand sich schneidet.)
- Katzenkörper gestalten: Schneidet ein passendes Stück schwarzes Papier oder Pappe zurecht, das um den Flaschenkorpus passt. Dieses wickelt ihr um die Flasche und klebt es fest. Nun habt ihr eine schöne stabile schwarze Röhre – das ist der Katzenkörper/-kopf. Oben könnt ihr an einer Seite zwei kleine Dreiecke als Katzenohren aus dem Papier ausschneiden (einfach an der oberen Kante spitze Ohren formen, die über den Rand ragen). Wenn das Papier stabil klebt, halten die Ohren von allein; sonst schneidet sie extra aus und klebt sie oben an.
- Gesicht ausschneiden: Damit die Katze leuchten kann, schneiden wir vorne zwei ovale Katzenaugen in das schwarze Papier (und in die Flasche dahinter) aus. Lass wieder einen Erwachsenen mit dem Cutter ran. Katzenaugen sind länglich-oval mit einem Schlitz – du kannst also zwei ovale Löcher schneiden. Außerdem kannst du, weiter unten, noch ein herzförmiges oder dreieckiges Mäulchen ausschneiden, wenn du magst.
- Leuchtende Katzenaugen: Hinter die Augenöffnungen klebt ihr nun von innen gelbes oder grünes Transparentpapier. Dadurch bekommt die Katze im Dunkeln diesen typisch gruseligen Katzenblick. 😉 Für einen realistischen Touch könnt ihr aus weißem Papier zwei ganz kleine Kreise ausschneiden und sie vorne auf die gelben Augen als „Lichtreflex“ kleben – so wirken die Augen lebendig. Den senkrechten Schlitz in den Augen könnt ihr mit schwarzem Filzstift direkt auf das Transparentpapier malen.
- Details hinzufügen: Jetzt malt oder klebt ihr der Katze eine Nase und Barthaare. Eine rosa Nase (kleines Dreieck aus Papier) sieht süß aus. Schnurrhaare könnt ihr mit schwarzem Marker links und rechts neben die Nase malen. Oder – falls zur Hand – schneidet drei kleine Schlitze auf jeder Seite der Schnauze ins Papier und steckt kurze Stücke von einem schwarzen Pfeifenreiniger als 3D-Schnurrhaare durch. Für den Schwanz könnt ihr einen längeren Pfeifenreiniger verwenden: einfach hinten unten durch ein kleines Loch fädeln und nach außen als Katzenschweif herausziehen (leicht kringeln für Form). Alternativ malt ihr einen geschwungenen Schwanz mit Marker auf die Rückseite der Laterne.
- Aufhängung & Licht: Bohre zwei Löcher gegenüberliegend am oberen Rand der Laterne (in den Plastik und das Papier) und ziehe eine Schnur als Aufhänger durch. Jetzt fehlt nur noch das Licht: Stelle ein LED-Teelicht hinein (die Flasche hat ja noch den Boden, perfekt als Teelichthalter). Oder befestige den Laternenstab am Bügel. Und voilà – eure schwarze Katze leuchtet in die Nacht!
Hinweis: Diese Laterne ist etwas aufwändiger als die anderen, aber immer noch mit einfachen Mitteln zu machen. Kleinere Kinder können vor allem beim Dekorieren helfen (Gesicht aufkleben, Schnurrhaare anbringen), während du dich um das Zuschneiden der Flasche kümmerst. Das Resultat ist aber wirklich zauberhaft und die robuste Plastikflasche sorgt dafür, dass auch wildes Herumtragen nicht gleich alles eindellt.
So, das waren unsere fünf Tierlaternen-Ideen aus Alltagsmaterialien. Du merkst: Ob Pappteller, Milchkarton, Brottüte oder Plastikflasche – mit etwas Fantasie wird fast alles zum leuchtenden Kunstwerk. Bevor wir zu den häufigen Mama-Fragen kommen, habe ich noch ein paar allgemeine Tipps für dich, wie das Basteln mit den Kleinen stressfrei und sicher gelingt.
Kleine Hände, große Helfer – Tipps, wie du Kindergartenkinder einbeziehst
- Vorbereitung ist alles: Schnippel knifflige Teile vor. Wenn du weißt, dass dein Kind schnell ungeduldig wird, bereite einige Schritte heimlich vor (z.B. schon Formen vorzeichnen oder Löcher vorschneiden). So können die Kleinen immer nahtlos mitmachen und müssen nicht lange warten.
- Aufgabenteilung: Gib deinem Kind „große Verantwortung“ bei einfachen Schritten. Malen, kleben, Papier reißen – all das können schon 3- bis 5-Jährige erstaunlich gut (wenn auch mit eigener Note 😋). Lobe sie für ihren Beitrag: „Wie wunderschön du das gemacht hast!“ – das motiviert.
- Kreatives Chaos zulassen: Ja, es wird Kleber an den Fingern geben. Ja, die Farben landen vielleicht nicht nur auf dem Papier. Plane genug Zeit und lege alte Zeitungen unter. Wenn etwas schiefgeht, lach gemeinsam darüber. So bleibt Basteln positiv besetzt.
- Pausen einlegen: Die Aufmerksamkeitsspanne von Kindergartenkindern ist begrenzt. Vielleicht braucht ihr zwei Bastelsessions. Mach zwischendurch eine Kakao-Pause oder lass dein Kind eine Miniaufgabe übernehmen („Hol doch mal deine Laternenlieder-Buch!“), um neue Energie zu bekommen.
Sicherheitstipps für leuchtende Laternen
Bei all der Bastelfreude darf die Sicherheit nicht zu kurz kommen – besonders, wenn echte Kerzen ins Spiel kämen. Hier meine Mama-erprobten Tipps, damit beim Laternenlaufen alles gut geht:
- Lieber LED als Flamme: So nostalgisch Kerzenlicht auch ist – bei Kindergartenkindern solltest du auf offene Flammen verzichten. Verwende elektrische Teelichter oder einen Laternenstab mit LED-Lampe. Das minimiert das Brandrisiko enormbetzold.de. Moderne LED-Lichter flackern sogar gemütlich, und keiner merkt den Unterschied.
- Stabile Konstruktion: Achte darauf, dass die Laterne stabil zusammengeklebt ist. Vor allem der Boden (falls vorhanden) sollte das Gewicht des Lichts halten. Bei Pappteller-Laternen immer schön die Ränder zusammenkleben und oben an der Aufhängung gut sichern.
- Keine leicht entflammbaren Dekomaterialien nahe der „Kerze“: Klar, wir nutzen viel Papier – deshalb umso wichtiger: Wenn doch mal ein Teelicht mit echter Flamme verwendet wird (bitte nur unter engster Aufsicht!), dann nur in einer Laterne, die genügend Abstand zwischen Flamme und Papier hat. Und Dekoelemente wie Stoffbänder, trockene Blätter etc. lieber außen anbringen, nicht innen um die Kerze.
- Aufhängung überprüfen: Teste vor dem Umzug, ob Bügel und Schnur halten. Einmal kräftig ruckeln – hält alles stand? Nichts peinlicher, als wenn die schöne Laterne während des Umzugs plumps macht.
- Kinder sensibilisieren: Erkläre deinem Kind schon beim Basteln spielerisch, warum wir vorsichtig sind („Das Licht ist heiß, das Papier mag kein Feuer“). So lernen sie gleich etwas über den verantwortungsvollen Umgang mit Feuer und Licht.
Und jetzt kommt etwas für die Neugierigen unter uns – wusstest du eigentlich schon die folgenden verrückten Fakten rund um Laternen? Zeit für einen kleinen WTF-Moment! 😉
Kuriose Laternen-Fakten (WTF 🤔)
- WTF-Fakt 1: Wusstest du, dass der Brauch des Laternelaufens ursprünglich gar nichts mit dem heiligen Martin zu tun hatte? Tatsächlich gab es Lichter- und Laternenumzüge schon vor der Legende – die Geschichte vom Mantelteilenden Martin wurde erst im Nachhinein mit diesen Bräuchen verknüpftcofman.de. Verrückt, oder? Heute denkt jeder automatisch an St. Martin, aber eigentlich kamen Brauch und Legende erst später zusammen.
- WTF-Fakt 2: St. Martin hoch zu Ross mit wehendem Mantel – so kennt jedes Kind die Szene. Aber pst, du Liebe: In Wahrheit ritt Martin gar nicht auf einem Pferd! 🐎 Der gute Mann war zu Fuß unterwegs – das edle Pferd hat man ihm im Mittelalter dazugedichtet, weil’s einfach heldenhafter klangcofman.de. Und noch ein Klopper: Weil Martin damals den halben Mantel, der übrigens der römischen Armee gehörte, verschenkte, musste er dafür drei Tage ins Gefängniscofman.de. Kaum zu glauben, oder? Zum Glück erinnern wir uns heute lieber an seine Güte als an diese unschöne Strafe.
- WTF-Fakt 3: Laterne ist nicht gleich Laterne – in manchen Regionen gab es früher statt bunter Papierlaternen eher gruselige Fratzen aus Rüben! 😳 Beim sogenannten Rübengeistern höhlten Kinder große Rüben aus, schnitzten Gesichter hinein und stellten eine Kerze hineinde.wikipedia.org. Damit zogen sie durchs Dorf, stellten die leuchtenden Rüben vor Türen oder ins Fenster und erhofften sich kleine Gaben. Klingt ein bisschen nach Halloween, oder? Tatsächlich ist dieser Brauch uralt und in Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz bekannt – quasi der Uropa unserer Laterne!
Na, wieder was dazugelernt? Ich finde ja, solche Hintergrundinfos sind nicht nur für uns Erwachsene spannend – auch Kinder hören gern kleine Geschichten darüber, warum wir überhaupt mit Laternen laufen.
FAQ – Häufige Fragen von Mamas zum Laternenbasteln
Zum Schluss möchte ich noch ein paar Fragen beantworten, die mir von anderen Mamas (und Papas) rund ums Laternenbasteln häufig gestellt werden. Vielleicht ist deine ja auch dabei!
Welche Laternenform ist am einfachsten für kleine Kinder?
Für die Kleinsten sind ganz einfache Laternen ideal – zum Beispiel eine Pappteller-Laterne oder eine Laterne aus einer Brottüte. Diese Formen haben den Vorteil, dass sie wenig Bauschritte erfordern und schnell Ergebnisse zeigen. Eine Pappteller-Laterne (wie unser Fuchs oder Igel) ist super, weil das Kind hauptsächlich malen und vielleicht etwas kleben muss. Auch die Marienkäfer-Brottüten-Laterne ist genial für Kleinkinder: Die Tüte muss nur beklebt oder bemalt werden – ruckzuck fertig! Generell gilt: runde Formen ohne viel Ausschnitte (Sonne, Ball, einfacher Tierkopf) sind leichter als filigrane Formen. Wenn du also mit einem sehr jungen Kind bastelst, starte mit etwas Simplen wie einem bemalten Pappteller mit Transparentpapier-Fenster. Erfolgserlebnis garantiert! Und denke daran: Perfektion ist unwichtig. Die einfachste Laterne – selbst wenn es nur ein beklebtes Gurkenglas mit Teelicht ist – wird dein Kind überglücklich machen, weil es mitgebastelt hat. 🥰
Wie befestige ich das Licht sicher?
Das A und O ist, dass die Laterne nicht brennt und das Licht nicht herausfällt. Am sichersten sind tatsächlich LED-Lichter. Ich persönlich nutze am liebsten diese batteriebetriebenen LED-Laternenstäbe*. Die haben einen kleinen Haken, an dem du die Laterne einhängen kannst, und unten ein LED-Licht, das in die Laterne hineinleuchtet. Damit hast du zwei Fliegen mit einer Klappe: Kein offenes Feuer und ein stabiles Tragegerät. Falls du LED-Teelichter verwendest, kannst du sie mit etwas doppelseitigem Klebeband oder Knetmasse am Laternenboden fixieren, damit sie nicht herumrutschen oder bei Wind umkippen. Wichtig: Wenn du doch eine Wachskerze verwendest (manche mögen den traditionellen Look), dann verwende einen Laternenstab mit Kerzenhalter und fixiere die Kerze gut darin. Früher hatten wir so Drahtbügel, in die man das Kerzlein klemmt – schau, dass so etwas stabil sitzt und die Kerze gerade steht. Und lass Kinder mit echter Kerze niemals unbeaufsichtigt, weder beim Basteln noch beim Laternelaufen. Mein Tipp: Tu dir den Gefallen und steig auf LED um – sicherer und entspannter, gerade mit zappeligen Kids im Dunkelnbetzold.de.
Was tun, wenn mein Kind ungeduldig wird beim Basteln?
Ach ja, das kennen wir alle: Kaum hat man begonnen, möchte der kleine Schatz schon das Endergebnis sehen – oder verliert die Lust, bevor die Laterne fertig ist. Hier ein paar Tricks, die bei uns geholfen haben:
- Teile die Bastelzeit auf: Muss die Laterne wirklich in einem Rutsch fertig werden? Oft basteln wir an einem Tag z.B. die Grundform (malen, kleben) und am nächsten Tag dekorieren wir fertig. So bleibt die Laune oben und es entsteht keine Überforderung.
- Kinder einbeziehen, nicht nur zuschauen lassen: Nichts ist langweiliger, als Mama 30 Minuten beim Ausschneiden zuzusehen. Gib deinem Kind immer eine Aufgabe parallel – z.B. „Während ich hier schneide, malst du schon mal den Pappteller an“ oder „Klebe du schon die Punkte auf den Käfer, während ich das Gesicht ausschneide“. So hat es das Gefühl, mittendrin zu sein (und ist beschäftigt).
- Pausensnack und Laternenlied: Wenn die Stimmung kippt, hilft manchmal eine Mini-Pause mit einem Keks oder Apfelstück. Wir singen auch gern ein Laternenlied zwischendurch („Laterne, Laterne…“) – das erinnert daran, wofür wir das gerade machen, und hebt die Laune.
- Notfall-Plan: Wenn gar nichts mehr geht: Bastel du die Laterne fertig, während dein Kind spielt, und lass es später bei der Deko wieder mitmachen. Manchmal ist das okay – Hauptsache, es war überhaupt beteiligt und kann stolz sein. Und erinnere dich selbst: Für Kinder zählt oft mehr das gemeinsame Tun als das Ergebnis. Wenn also die Bastelzeit nur 5 Minuten dauerte und dann wurde lieber mit dem Kleber gekleckst – hey, ihr hattet trotzdem quality time! 😊
Fazit: Auf in eine zauberhafte Laternenzeit!
Basteln mit unseren Kindern schafft Erinnerungen fürs Leben – ja, es kann mal chaotisch oder schief werden, aber genau das macht es wunderschön. Beim Laternen Basteln mit Tiermotiven können du und dein kleiner Schatz euch kreativ austoben und alte Kartons, Pappteller & Co. in zauberhafte Leuchtfiguren verwandeln. Ob stolzer Fuchs, drolliger Igel, weise Eule, frecher Marienkäfer oder schnurrige Katze – am Ende strahlt nicht nur die Laterne, sondern vor allem dein Kind vor Stolz. 🎉
Ich hoffe, meine Tipps und Ideen haben dich inspiriert, gleich selbst zur Schere und zum Kleber zu greifen. Mach es dir gemütlich, schnapp dir dein Kind und legt los – du wirst sehen, die Ergebnisse müssen nicht perfekt sein, um perfekt zu sein für euer Herz. 💖 In diesem Sinne: Habt einen magischen Laternenumzug voller leuchtender Momente!







